GEOgraf® VISION

Kombinieren Sie die Auswertung der klassischen Vermessung mit der Produktivität der neuen Fotomesssysteme. Mit GEOgraf VISION wird die moderne Fotogrammmetrie mit Videotachymetern oder mobilen Fotomesssystemen zu einem Standardmessverfahren.

Fotogrammmetrie für alle

Fotogrammmetrie für alle

Faszinierend sind die neuen Möglichkeiten der terrestrischen Fotogrammmetrie, die jetzt in GEOgraf durch die integrierte Trimble Vision Technologie ermöglicht werden. Die Auswertung der Bildscharen aus Videotachymetern und Fotomesssystemen hebt viele Probleme der alltäglichen Messverfahren auf, wie z.B. missverständliche Risse, vergessene Punkte, zu kurze Beobachtungszeiten oder zu filigrane Objektdetails. In Tachymeter integrierte Kameramesssysteme sind heute Standardausstattung in neuen Instrumenten. GEOgraf VISION entfaltet dieses Potential: Fotogrammmetrie im kombinierten Einsatz mit den klassischen Erfassungsverfahren wird jetzt zum neuen messtechnischen Alltag.

Basis GEOgraf 3D-Ansicht

Basis GEOgraf 3D-Ansicht

Ab Version 8 präsentiert GEOgraf in der neue 3D-Ansicht allen wesentlichen CAD-Elementen in perspektivischer, dreidimensionaler Darstellung. GEOgraf VISION stellt dort zusätzlich die Messbilder und eobachtungen der Trimble VISION Instrumente dar. Das ist unsere neue Basis für effizientes Arbeiten mit modernen 3D-Geodaten.

Durchblick im Fotopanorama

Durchblick im Fotopanorama

Nach dem Import der Messdaten stehen die Messbilder in Stationsansichten für die Bildbetrachtung und -messung bereit. Öffnen Sie eine Station und schauen Sie direkt in das zugehörige Fotopanorama. Die CADElemente und die klassisch aufgenommenen Messpunkte werden direkt in das Panorama projiziert. Diese Darstellung für sich schafft bereits größtmögliche Klarheit über die Feldsituation und löst Widersprüche und Rückfragen leicht auf.

Koordinaten aus Bildern

Koordinaten aus Bildern

Die Bildmessung in der Stationsansicht erfolgt sehr einfach. Mit einem Fadenkreuzcursor messen Sie in frei wählbarer Vergrößerung Objektpunkte in verschiedenen Stationsansichten auf. Aus den so erfassten Sichtlinienstrahlen werden die Koordinaten der 3D-Objektpunkte automatisch durch Schnittpunktberechnung ermittelt.

Zuverlässige Genauigkeit

Zuverlässige Genauigkeit

Mit guter Messanordnung lassen sich sehr präzise Genauigkeiten erzielen. Nach der Bildpunktmessung werden Genauigkeitsmaße wie die Schnittgüte und die Residuen der einzelnen Schnittlinienbeobachtungen angezeigt.

Kompatible Messinstrumente

Kompatible Messinstrumente

Punktwolken können aus allen Geräten und Systemen eingelesen werden, die diese Punktwolken in den Formaten JobXML, JOB, E57, LAS oder als ASCII-Formate PTS, PTX, XYZ, YXZ ausgeben können.
Fotos werden aus allen Instrumenten mit Trimble VISION Technologie interpretiert. Aktuell sind das die Tachymeter Trimble S6, S8 und VX sowie das Fotomesssystem Trimble V10 Bildrover.
Messbilder können bei der Feldaufnahme praktisch fast nebenbei entstehen, wobei der V10 Bildrover in der Erfassungsleistung die Vision Tachymeter nochmals übertrifft.

Messdaten importieren

Messdaten importieren

Ziehen Sie Trimble Messdateien im JOB/JobXML-Format einfach in die GEOgraf 3D-Ansicht. Die Daten werden sofort prozessiert und im Kontext der GEOgraf CAD-Daten gemeinsam in der gewählten 3D-Perspektive visualisiert. Navigieren Sie frei im 3D-Raum - nichts bleibt Ihnen verborgen.

Messauswertung und Ergebnisse

Messauswertung und Ergebnisse

Die gängigen Kenngrößen und Protokolle stellen die Ergebnisse der Stationierungen für Tachymetrie- und GNSS-Verfahren dar. Nehmen Sie Einfluss auf Beobachtungen und Anschlüsse.

Punktwolken aufbereiten

Punktwolken aufbereiten

Punktwolken bestehen aus einer großen Anzahl von 3D-Koordinaten. Sie gehen meist aus Laserscans hervor und können inzwischen mit einer Vielzahl von terrestrischen Laserscannern und aus Befliegungen erstellt werden. Oft werden Punktwolken auch von den Landesämtern zum Kauf angeboten.
In GEOgraf steht Ihnen die Punktwolke nun als neuer, eigener Elementtyp zur Verfügung. Verwaltet wird sie, obwohl sie aus bis zu einer Milliarde Einzelpunkten bestehen kann, als ein einziges Element. Je nach Scanverfahren erfolgt die Visualisierung in Graustufen nach der Intensität der Reflexion oder in Echtfarben.
Zum einfacheren Arbeiten können Punktwolken in sogenannte Regionen unterteilt werden, die dann per Schalter aus-, eingeblendet oder hervorgehoben werden können.

Punktwolken verarbeiten

Punktwolken verarbeiten

Auf der Punktwolke können Sie Entfernungen und Winkel messen und Punkte in der aktuellen Punktart erzeugen. Dies kann zum Beispiel der Erfassung einer Fassade dienen. Besonders elegant ist der Workflow bei Geländeaufnahmen. Hier können Sie aus Punktwolken oder Regionen digitale Geländemodelle ableiten und dann mit den gewohnten GEOgraf-Werkzeugen für die Höhenlinien, Profile oder Massenberechnung etc. verwenden.



Finale Bearbeitung in der GEOgraf Planansicht

Fotomesspunkte stehen sofort nach der Bildmessung in der GEOgraf Planansicht als vollwertige CAD-Elemente zur Weiterbearbeitung bereit. Nutzen Sie diese z.B. in DGMs, hängen Sie Linien an oder bilden Sie damit Objekte oder Schraffuren und übertragen Sie die Geodaten in andere Datenformate.

In Punktwolken digitalisieren

Das neue Datenelement Punktwolke erlaubt in der 3D-Ansicht das Digitalisieren von Punkten aus der Punktwolke - d.h. Sie erstellen eine 3D-Ansicht oder nur einen Lageplan..

 

Viele Vorteile

Laserscanning und terrestrische Fotogrammetrie sind heute durch die Entwicklungen der Digitaltechnik leicht zugänglich und reif für den alltäglichen Einsatz. Diese wesentlichen Vorteile sind erzielbar:
• Extrem kurze Aufnahmezeiten im Feld, gut für Einsätze in Gefahrenstellen, im Baubetrieb, an Leitungsgräben oder Verkehrsanlagen…
• Detaillierte Aufmaße z.B. von Fassaden oder Anlagenteilen gelingen effizienter
• Dokumentation der klassischen Punktaufnahme aus der Blickrichtung des Beobachters
• Übersehene Objektdetails nachträglich erfassbar
• Falsche Annahmen können nachträglich aufgedeckt werden

Voraussetzungen:

Lauffähig in GEOgraf Version 8.1 auf Betriebssystem ab Microsoft Windows 7 64-Bit mit DirectX 9 (oder höher) kompatibler Grafikkarte mit mind. 512 MB Speicher. Für die Darstellung von Punktwolkendaten muss die Grafikkarte Open GL 3.2 unterstützen.